Klimaschutz

Das zunehmende gesellschaftliche Bewusstsein, die Folgen menschlichen Handelns auf das Klima zu reflektieren und hieraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, ist zu begrüßen. 

Ich befasse mich seit Jahrzehnten theoretisch und praktisch mit diesem Thema. Als ehemaliger Gesellschaftsvertreter der 'Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine' erlaube ich mir aus der Praxis heraus folgende Kernsätze zur Diskussion zu stellen:

Klimawandel und Klimaschutz werden zunehmend ideologisch statt naturwissenschaftlich diskutiert. Die Bürger sollen Angst bekommen, in Panik geraten (Greta Thunberg). Wer hinterfragt oder Kritik äußert, bekommt Probleme, wird schnell als „Klimaleugner‘“ diskreditiert, der am besten aus dem Klimadiskurs ausgeschlossen werden muss. 

Klima ist nicht Wetter. Klima beinhaltet Wetterzustände von mehr als 30 Jahren. Damit wird der spekulative Aspekt von etlichen Aussagen zum Klimawandel deutlich. Nicht nur Trump verwechselt Klima dauernd mit Wetter.

Der Treibhauseffekt ist gegeben. Ohne ihn wäre unsere Erde ein kühler Ort von -18 Grad Celsius. Die Debatte darüber ist sinnlos.

CO2 ist ein ungiftiges und zur Photosynthese notwendiges Gas. Luft besteht zu ca. 78 Vol.- % aus Stickstoff , zu ca. 21 Vol.-% aus Sauerstoff und zu 0,038 Vol.-% aus CO2. Vier Prozent des CO2 sind menschengemacht, daran ist Deutschland -je nach Schätzung - zu zwei bis drei Prozent beteiligt. 

Die Ozeantemperatur ist für den Anteil an CO wesentlich bedeutsam. Kalte Ozeane speichern mehr CO₂ als warme. Der Zyklus ozeanischer Erwärmung bis zum erhöhten ozeanischen CO₂-Ausstoß umfasst ca. 800 Jahre. Steigende CO₂-Gehalte legen eine Erderwärmung und damit der Ozeane vor Jahrhunderten nahe.

Schwellenländer, wie Indien und China unterliegen bislang keiner Begrenzung beim CO₂-Ausstoß. Die USA sind aus der UN-Klimapolitik ausgestiegen. Brasilien, Russland, SaudiArabien, Australien und die Türkei unternehmen beim Klimaschutz nichts, was ihre Wirtschaft belastet. Reduziert Deutschland allein CO₂-Emissionen bei steigendem weltweiten Ausstoß, steht diesem Minimaleffekt ein unverhältnismäßiger Aufwand gegenüber.

Die Besteuerung von CO2 geht zu Lasten breiter Bevölkerungsschichten, ohne wirklich etwas für Klima und Umwelt zu bewirken.

Kurzfristige Witterungsschwankungen und extreme Wetterereignisse führen in der Tat zu hohen Schäden für Infrastruktur und Opfer von Menschen. Solche Wetterereignisse machen Schlagzeilen. Nicht jedes Wetterereignis hat mit der „Klimakatastrophe“ zu tun.
Steigende Temperaturen und die wachsenden CO₂-Emissionen haben in den letzten drei Jahrzehnten in Summe mehr positive als negative Auswirkungen auf die Menschheit und die Biosphäre gehabt. Das milde Klima unseres Planeten ist in diesem Zeitraum etwas wärmer, etwas feuchter und sehr viel grüner geworden.
Die Klimamodelle des IPCC sind mit großer Wahrscheinlichkeit zu ungünstig gerechnet. Deren Klimamodelle haben laut wissenschaftlichen Erkenntnissen große Defizite in der Abbildung des Geschehens im tropischen Pazifik. Das Versagen ihrer Modelle führt demgemäß zu Fehlern in ihren Prognosen zum Klimawandel.

Der „Vorbildweltmeister“ Deutschland verfehlt trotz immensem finanziellen Aufwands seine selbstgesteckten „Klimaziele“.

Die wetterbestimmten Energien auf Basis von Biomasse, Wind und solaren Anlagen sind insgesamt nicht geeignet, für Deutschland den erforderlichen Grad einer sicheren Energieversorgung zu garantieren. Die aktuelle Förderung von solaren und Biomasse getragenen Energieerzeugungsanlagen ist zu beenden, da sie der Vernichtung von Steuergeldern bei gleichzeitig minimaler energetischen Effizienz gleichkommt.
Der weitere Ausbau der Windkraft ist von der sicheren Ableitung und Speicherung der erzeugten Energie abhängig zu machen und auf Off-Shore Anlagen zu begrenzen.

Waldschutz ist effektiver und zudem besonders kostengünstiger Klimaschutz. 
Die Opferung wertvoller Flächen von Landschaft und Natur für regenerative Energieerzeugungsanlagen zu Lasten von Flora und Fauna ist zu beenden. Umwelt und Natur müssen erhalten bleiben, und zwar so, dass die Artenvielfalt in möglichst großem Umfang erhalten bleibt, stabilisiert wird und Regeneration einsetzen kann. Zum Erhalt und zur Sicherung der Biodiversität ist es notwendig, der Natur möglichst große Flächen zu überlassen.

Der gleichzeitige deutsche Ausstieg aus Kohle und Kernenergie, ein zu einseitiger Fokus auf den Stromsektor, die Nichtbeachtung naturwissenschaftlicher, technischer, volkswirtschaftlicher, verfassungsrechtlicher und energiewirtschaftlicher Gegebenheiten sind fragwürdige Kennzeichen der chaotischen deutschen Energiepolitik.
Eine sichere und kostengünstige Energieversorgung ist ethisch, ökonomisch und ökologisch erforderlich.
Umwelt, Natur, Technik und die Zivilgesellschaft sollen und können sich weiterentwickeln.

Ein neuer Politikansatz, der Technologie offen und sachorientiert ist, ist geboten.

Wenn die Energieträger Gas und Kohle am Ende Nachteile für Mensch und Natur bewirken und in absehbarer Zeit zur Neige gehen, die Umgebungsenergien eine flächendeckende Energieversorgung nicht leisten können, bleiben u.a. nukleare Energieträger übrig. 
Der Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Kernenergie ist daher dringend wieder neu zum Thema zu machen und auf die energiepolitische Agenda zu setzen.

Es fehlt messbares, verbindliches und praktisches Engagement in Politik, Wirtschaft, Medien und Bürgerschaft, u.a. durch Änderung und nachhaltige Entwicklung von Unternehmensstrategien und persönlicher Lebensstile, die der Endlichkeit der Ressourcen und dem Recht der Natur endlich Rechnung tragen. 
Es sind deutliche Veränderungen im jeweils eigenen Wirkungs- und Lebenskreis erforderlich. 
Zukünftig werden Verzicht auf Luxus und scheinbar wichtige Annehmlichkeiten, Änderung lieb gewordener Lebensgewohnheiten und Reduzierung des Konsumverhaltens vonnöten sein, um der Übernutzung natürlicher Ressourcen zu Lasten zukünftiger Generationen zu begegnen. 

Es gibt viel Umweltwissen in Deutschland, allein es fehlt an der sinnvollen Umsetzung und vor allem am persönlichen Änderungswillen eigenen Verhaltens.

Sowohl privat als auch beruflich können insbesondere die Bürgerinnen und Bürger selbst für den Schutz von Umwelt, Natur und Klima aktiv werden, ohne auf immer neue Reglementierung durch den Staat zu warten oder sie herbeizurufen. 


Ausführliche Darstellung meiner Thesen zum Klimaschutz

 



 
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