Hauseigene PV-Anage  10,96 kWp und 13 kWh Speicher

Seit März 2022 betreibe ich eine  "E3DC-Anlage" mit 10,96 kWp und einem Speicher mit 13 kWh (Stand 1901.2024). Die Anlage ist demnach seit 678 Tagen, bzw. rd. 97 Wochen in Betrieb. Ausgewertet werden die Betriebsergebnisse der hauseigenen Solaranlage  plus Speicher seit dem 09. März 2022. Die Werte werden täglich von der Messeinrichtung der E3DC-Anlage geliefert.


Die PV-Anlage lieferte in diesem Zeitraum rd. 17.900 kWhp Sonnenstrom.
Ins Netz wurden im betrachteten Zeitraum 11.500  kWhp Sonnenstrom eingespeist, aus dem Netz wurden 1.500 kWh entnommen.
Die Batterie wurde im Berichtszeitraum mit insgesamt 3.200 kWhp Sonnenstrom aufgeladen, davon sind wieder 2.900 kWhp Batterie-Sonnenstrom überwiegend des Nachts ins Hausnetz zum Eigenverbrauch entladen.
Der Hausverbrauch an elektrischer Energie im betrachteten Zeitraum betrug  6.300 kWh das entspricht etwa 3.400 kWh/Jahr.
Im Ergebnis entspricht dies einem bisherigen Autarkiegrad von 76 % mittels Sonnenstrom, bei einem Netzbezug von  24 %. Die Eigenstromrate betrug 29 % bei einer Einspeisungsrate von 71 %.
Die vom Lieferanten prognostizierten Werte wurden somit gut eingehalten, bzw. übertroffen.


Der Berichtszeitraum umfasst zwei Phasen "Dunkelphase": November bis Januar, so dass sich unter Berücksichtigung der noch fehlenden Monate nächsten Februar und März die Werte für Autarkie und Eigenstromrate noch bessern werden.

Die Sonnentage im April, Mai, Juni, Juli, August und noch im September bringen sehr viel Ertrag. Von März bis Oktober fallen nach allgemeinen statistischen Erkenntnissen 90 % der solaren Ernte an, dementsprechend in den Monaten November, Dezember, Januar, Februar nur noch 10% .

Generell kann der Hausverbrauch an Strom in den Monaten März bis Oktober durch solare Stromproduktion gedeckt werden, wenn der Speicher optimal genutzt wird und die Spitzen des elektrischen Hausverbrauches gegen Mittag gelegt werden.
In den Monaten November, Dezember, Januar und Februar kann der in der dunklen Jahreszeit höhere Strombedarf nicht durch die solare Produktion gedeckt werden.
Besonders trübe sah es im Dezember 2022 und auch im Dezember 2023 aus, als wochenlang regelrechte Dunkelflauten herrschten. Eine größere Anlage hätte auch nicht geholfen. Das ist der Nachteil der Solaranlagen.

Im Dezember 2023 wurde die Batterie auf eine Mindestgröße von 50% der 13 kWh eingestellt, um bei einem BROWNOUT oder BLACKOUT wenigstens für eine kurze Zeit etwas Reservestrom zur Verfügung zu haben. Die E3DC-Anlage schaltet bei Netzausfall automatisch auf Notstrombetrieb um. Dieser Fall trat zweimal im Dezember 2023 ein.

Im Betrachtungszeitraum wurden rd. 1.590 € Netzstromkosten erspart und 715 € EEG-Erlöse erzielt, es entstanden Netzstromkosten von 690 € , entsprechend etwa 370 €/Jahr.
Das investierte Geld ist gut in der PV-Anlage angelegt ist. Kaufmännisch unter Einbeziehung von Inflation und Abschreibung betrachtet hat die Anlage einen wirtschaftlichen Vorteil von rd.2.250 € im betrachteten Zeitraum erbracht.
Die Eigenkosten je kWhp-Erzeugung betragen 16 Ct. Die Investition rechnet sich in etwa 16 Jahren, je nachdem, wie u.a. die Fremdbezug-Stromkosten steigen.

Insgesamt leistet die Gesamtanlage über alles gesehen einen sehr guten Beitrag zum Klimaschutz, sie ist wirtschaftlich und somit auch für die Haushaltskasse gut.

 

 
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