Gute Gründe gegen den Zwang zum Heizungstausch!

Machen Sie mit und senden Sie dem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die ROTE Karte!

ROTE KARTE


Die gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Arnold Hansen, dem Kreisvorsitzenden der FW  Michael Baum von mir entwickelte Kampagne wurde sowohl vom Landes- und Bundesvorstand gebilligt und wird nun bundesweit ausgerollt.


 Link zur  Kampagne ROTE KARTE der FREIEN WÄHLER


Bundeswirtschaftsminister Habeck plant u.a., funktionstüchtige Heizungen zwangsweise tauschen zu lassen. 

Zu fordern sind mehr Technologieoffenheit, die Machbarkeit und Bezahlbarkeit.

 

 

Die Vorgehensweise des Wirtschaftsministers Habeck widerspricht  nicht nur den Prinzipien einer sozialen Marktwirtschaft, sondern sollte ökologisch, ökonomisch und sozial optimiert werden, sie führt zu geringerer Akzeptanz für Maßnahmen zur CO2-Reduzierung und dem  Klimaschutz.

 

Der geplante Zwangsumtausch von Heizungen stellt Hausbesitzer, Vermieter und Mieter vor extrem große finanzielle Belastungen. 

  • Wärmepumpen kosten je nach Typus (Luft-, Erd-Wp.) ab ca. 15 T€ bis 35. T€ je Objekt, Öl- und Gasheizungen nur die Hälfte. 
  • Berücksichtigt man z.B. für ein durchschnittliches EFH noch die für den Wärmepumpenbetrieb notwendigen Sanierungsmaßnahmen für Dämmung (z.B. für 200 qm Fassaden-Außenfläche, Dach, Terrasse, etc.) ab ca. 30 T€, 
  • für neue Fenster, ab ca. 15 T€ , 
  • für eine Fußbodenheizung, ab ca.15 T€, 
  • für Winddichtigkeitstest, Hocheffizienzpumpen, smarte Technik, hydraulischer Abgleich.

Besonders, wenn die Finanzierung knapp aufgebaut ist oder das Haus nicht abbezahlt ist. Für die, die gerade ein altes Haus gekauft oder geerbt haben, evtl. ein schwerer Schlag! Für Rentner in Eigenheimen wird es sehr schwierig, wenn die Rente nicht reicht, den Umbau im Eigenheim zu finanzieren. Der Zwangsumtausch kann so manchen Traum vom Eigenheim vernichten.

 

Für alle Heizungen, die vor 1993 eingebaut sind, besteht wegen Ablauf der 30-Jahresfrist jetzt schon eine Pflicht zur Modernisierung. Vielen ist das nicht klar!

 

Alle ökologischen Heizungsarten, wie z.B. Wärmepumpe, Heizungen mit Biogas, Wasserstoff, Pellets, usw. sollten meiner Auffassung nach gleichberechtigt sein. Gemäß GEG soll für Neubauten ein Verbot für Biomasseheizungen gelten. Heizen mit Pellets soll grundsätzlich infrage gestellt sein. Waldbesitzer sollen das eigene Holz aus ihrem Wald zukünftig nicht mehr verheizen dürfen! Verbrennen von Holz gilt aber im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl oder Gas als wesentlich klimafreundlicher. Bei der Verbrennung von Holz wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum beim Wachstum aufgenommen hat. Ein Ausschluss von Pellets und Holz ist nur schwer nachvollziehbar. Feinstaubprobleme der Holzverbrennung sind technisch gelöst. 

Durch den Zwangsumtausch von Heizungen entstehen neue bürokratische Hürden. Die bekannt gewordene Überlegung, Schornsteinfeger oder andere Handwerksbereich, wie Installationsbetrieb als Kontrolleure des Vollzugs des GEG einzusetzen stößt bei den entsprechenden Innungen auf Widerstand. 

Eine neue Heizung zu installieren, wenn die alte noch funktioniert, ist nicht zwingend sofort nachhaltig. Ein neues Heizsystem erfordert erhebliche bauliche Maßnahmen und verbraucht viele Ressourcen. 

Elektrische Heizungen bieten zudem keine ökologischen Vorteile, wenn der Strom nicht aus erneuerbaren Quellen, sondern aus Kohle, Gas und Heizöl stammt. Mittelfristig wird ein Wechsel zu erneuerbaren Brennstoffen notwendig.

 


So gelingt es nicht, den Gebäudebestand in Deutschland zukunftsfähig zu sanieren. Mindestens die Hälfte der Gebäude ist nicht Wärmepumpen geeignet. 

 

Das Handwerk sieht sich nicht in der Lage, den Heizungsumbau in der geplanten Form durchzuführen und ist gegen strikte Verbote neuer Gas- und Ölheizungen. Die Politik soll sich bei der Heizwende an den Realitäten des Marktes orientieren und von den Endkunden ausgehen.


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